Menu

ME-LE Biogas

Grundlagen Biogas

Biochemische Prozesse während der anaeroben Vergärung
Biochemische Prozesse während der anaeroben Vergärung

Als Biogasanlage wird eine landwirtschaftliche Anlage bezeichnet, die in der Regel als kontinuierliche Durchfluss-anlage betrieben wird. Kernstück dieser Anlage ist der Fermenter, in welchem zugeführte Stoffe durch Bakterien abgebaut und zu Biogas gewandelt werden.

Als Ausgangsstoffe dienen Gülle, nachwachsende Rohstoffe, Abfälle aus der Lebensmittelindustrie, sowie andere Energiereiche Stoffe, die dem Gärprozess zugegeben werden. Diese Stoffe dienen der Bildung von Biogas und Steigerung der Gasausbeute.


Der Fermenter wird mehrmals täglich mit frischem Substrat beschickt. Durch die Zugabe des frischen Substrats wird entsprechend ausgefaultes Substrat verdrängt. Das verdrängte Substrat fließt durch einen Überlauf in einen Nachgärer oder ein Gärreststofflager. Dadurch bleibt der Fermenter immer bei einem gleichen Füllstand.

Das entstandene Biogas tritt aus und wird in einem Gasspeicher aufgefangen. Von hier aus gelangt das Biogas zu einem Blockheizkraftwerk, wo es zur Stromerzeugung als Treibstoff für das Blockheizkraftwerk genutzt wird.

Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist, und die entstandene Abwärme des Blockheizkraftwerkes kann zum Heizen der Fermenter genutzt werden, wie auch zur Wärmenutzung an externe Gebäude und Werke abgegeben werden.

Das ausgefaulte Substrat kann als wertvoller Nährstoffdünger auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden und schließt somit den Kreislauf der Nachhaltigkeit.

Anschrift

  • Eggesiner Str. 9c
  • 17358 Torgelow
  • Telefon: +49 (0) 3976 / 434 390
  • Telefax: +49 (0) 3976 / 434 399
  • E-Mail: biogas@me-le.de